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Tarifvertrag igbce

Posted on August 5, 2020 by admin-wanda in Uncategorized

Im April 2010 schlossen die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie und der Bundesverband der Chemischen Arbeitgeber einen neuen Tarifvertrag in der deutschen Chemieindustrie. Das Abkommen sieht Pauschalzahlungen vor und enthält eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung der Auswirkungen der Rezession. Es sollen neue regionale Netzwerke sowie ein Fonds zur Unterstützung von Unternehmen eingerichtet werden, die Auszubildenden, die ihre Lehre abschließen, eine Weiterbeschäftigung anbieten. BAVC und IG BCE vereinbarten ferner, die Beschäftigung im Chemiesektor zu sichern, und verabschiedeten einen Maßnahmenkatalog, der vor Entlassungen von Unternehmen zu prüfen ist. Solche Maßnahmen können Kurzarbeit (DE0909029I, DE0904039I) oder die Berufung auf tarifliche Öffnungsklauseln (DE0606019I) umfassen. Der Arbeitgeber hat konkrete Gründe anzugeben, wenn diese Instrumente nicht berücksichtigt werden, und dem Betriebsrat die Situation zu erläutern. Darüber hinaus werden die Sozialpartner regionale Netzwerke einrichten, um beispielsweise Mitarbeiter von angeschlagenen Unternehmen mit anderen Unternehmen zu beauftragen. Die Vereinbarung betrifft große multinationale Unternehmen wie BASF, Evonik, Bayer, Dow Chemical und LyondellBasell in Deutschland, dem größten Chemieproduzierenden Land Europas. Im Mai 2012 unterzeichneten die Sozialpartner der deutschen Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg einen neuen Tarifvertrag. Die Beschäftigten in der Industrie erhalten Lohnerhöhungen, und die Vereinbarung sieht auch neue Regelungen für Leiharbeitnehmer und Auszubildende in metallverarbeitenden Betrieben vor.

Sie hat eine Laufzeit von 13 Monaten und dient als Pilotvereinbarung für andere Regionen. Ende desselben Monats wurde außerdem eine gesonderte Vereinbarung über Leiharbeitnehmer in der Branche geschlossen. Die jüngste Vereinbarung von IG Metall und VGZ führte zu einer Lohnanpassung der Leiharbeitnehmer in der Metallindustrie. Um die Lohnunterschiede zwischen Festangestellten und Leiharbeitnehmern so gering wie möglich zu halten, werden Leiharbeitnehmer zuzuschlägen. Diese Zuschläge steigen mit der Dauer des Aufenthalts der Arbeitnehmer in den Betrieben. Bei der jüngsten Tarifrunde in der deutschen Metall- und Elektroindustrie standen vier Themen auf der Tagesordnung der Sozialpartner; Löhne, Leiharbeit, Lehrlinge und demografischer Wandel. Während der Einsatz von Leiharbeitnehmern beispielsweise durch einen Betriebsvertrag eingeschränkt werden kann, können andere Flexibilisierungsmaßnahmen bei der Vergütung eingeführt werden, wie die Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden für einen begrenzten höheren Anteil der Arbeitnehmer. Wenn Leiharbeitnehmer nicht die gleichen Löhne und Arbeitsbedingungen wie Dauerbeschäftigte genießen, kann der Betriebsrat dagegen einwenden, dass sie in Zukunft eingesetzt werden.

Nur wenige Tage später wurde auch ein weiterer Tarifvertrag unterzeichnet, diesmal für Leiharbeitnehmer in der Branche. Die Inflationsrate in Deutschland lag 2014 bei 0,9 Prozent. Anfang des Jahres schloss die IG BCE einen Tarifvertrag für 13.000 Steinkohlenbergleute auf der Ebene von 3,6 Prozent und einer einmaligen Pauschale von 600 Euro, während die Gewerkschaft kürzlich eine Lohnerhöhung von 5 Prozent für 50.000 Beschäftigte in 150 Papierunternehmen für einen Zeitraum von 12 Monaten erzielte.


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